Systemaufbau und Anforderungen

Systemaufbau

Bei top-contact handelt es sich um eine Mehrplatzlösung mit zentraler Datenhaltung in einer Datenbank. Die Clientanwendung ist dabei ein in Microsoft .NET implementierter Rich-Client, dessen Benutzeroberfläche sich sehr stark an Microsoft Outlook 2003 anlehnt. Neben den auf mehreren Rechnern im Netzwerk installierten Clientanwendungen gibt es desweiteren den Versandserverprozess, der üblicherweise gemeinsam mit der Datenbank auf einem Server eingerichtet ist. Der Versandserverprozess ist als Windows Service implementiert und sollte auf einem Rechner installiert sein, der möglichst unterbrechungsfrei läuft.

Abbildung 1 skizziert die Systemarchitektur der Mehrplatzlösung: Die Kommunikation der Clients mit dem Versandserverprozess ist mittels .NET Remoting realisiert (TCP Sockets) und benötigt 2 Ports (voreingestellt sind 8085 und 8086), welche aber auch frei vergeben werden können. Die zu versendenden Nachrichten werden vom Versandserverprozess über einen mittels SSL geschützten Web Service and den Gatewayserver übertragen.

Anforderungen

Für den Einsatz der Clientanwendung  sollten folgende minimalen Voraussetzungen gegeben sein:

  • Desktop PC oder Notebook mit min. 1Ghz Prozessortakt
  • Min. 1GB Ram
  • Microsoft Windows 2000, XP, Vista mit installiertem Microsoft .NET Framework 2.0
  • 100MB auf der Festplatte für Anwendung + Logging
  • Internetverbindung (für Updates)
  • Administrator-Rechte für die Installation der Anwendung – für den normalen Betrieb nicht nötig
  • Ein freigegebener Port, falls eine Firewall verwendet wird

Für die Datenhaltung und den Versandserverprozess gelten folgende minimalen Anforderungen:

  • Desktop PC oder Server mit min. 1Ghz Prozessortakt (durchgehender Betrieb)
  • Min. 2GB Ram (sofern Datenbank und Versandserverprozess auf einem Rechner laufen)
  • Microsoft Windows 2000, XP, Vista, Server 2003, Server 2008 mit installiertem Microsoft .NET Framework 2.0
  • Microsoft SQL Server 2005 Express oder höher
  • 4GB auf der Festplatte für Datenhaltung und Logging
  • Permanente Internetverbindung
  • Administrator-Rechte für die Installation vom Windows Service
  • Ein freigegebener Port, falls eine Firewall verwendet wird

Import vorhandener Daten

Bei bereits vorhandenen Datenbeständen ist ein einmaliger Import am einfachsten über CSV- bzw. XML-Dateien realisierbar. Abgesehen davon können Daten auch von einer anderen SQL Datenbank importiert werden.

Erweiterungen

Die Anbindung an Fremdsysteme inkl. Synchronisierung der Datenbestände ist auf Kundenwunsch realisierbar. Desweitern kann der Versandserverprozess um kundenspezifische Module erweitert werden, welche z.B. durch externe Geschäftsprozesse den Versand von Nachrichten anstossen können. Ein bereits implementiertes Modul für die Firma Intersport eybl ermöglicht beispielsweise die Benachrichtigung von Kunden per SMS und/oder Email, sobald eine bestellte Ware oder ein zum Service abgegebenes Sportgerät in einer Filiale abholbereit ist.

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